Geistesblitz zu Pfingsten: Das Cyber-Security-Gebet

Vor 25 Jahren habe ich mein Studium der Evangelischen Theologie an der Ruhruniversität Bochum abgeschlossen – und seitdem in der IT gearbeitet. Für diesen Karrierewechsel habe ich im Laufe der vergangenen Jahre viele erstaunte Blicke geerntet und unzählige Fragen. „Was macht eine Theologin denn in der IT?“

Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Bewerbungsgespräch, in dem der Geschäftsführer diese Frage ebenfalls stellte und mit der Bewerbungszusage deutlich zögerte. Letztendlich gelang es mir aber, ihn zu überzeugen. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass ich nicht nur die persönlichen, sondern auch die fachliche Anforderung an den Job erfüllte.

Wie es dazu kam? Schon während der Schulzeit, danach auch im Studium hat mich Technologie, insbesondere das Programmieren und später das Internet immer schon fasziniert. Auch wenn ich nie eine gute Programmiererin geworden bin, über die sich rasant entwickelnden Technologien habe ich gelesen, gelernt, mich ausgetauscht und qualifiziert.

Im Juli 2022 feiere ich 10 Jahre Selbstständigkeit und was soll ich sagen? Die Faszination für Technologie und Innovation lässt nicht nach und ich bin neugierig, wie sich die Dinge weiterentwickeln.

Rechtzeitig vor dem Pfingstfest möchte ich nun diesen Geistesblitz mit Ihnen/ Euch teilen, der – mit einem zwinkernden Auge – das verbinden, was mir wichtig ist und es dem Thema Cyber-Security-Awareness zu widmen:

Das Cyber-Security-Gebet

Cyber-Security-Gebet. (c) Sandra Aengenheyster

Cyber-Security-Awareness braucht

  • Neugier, Aufklärung und Wissen. Einerseits über grundlegende Technolgien, das Verständnis menschlicher Verhaltensweisen. Andererseits darüber, wie diese Technologien und Verhaltensweisen missbraucht und gegen uns, unser Unternehmen und unsere Gesellschaft verwendet werden können.
  • Selbstverantwortung und Realismus. Es gibt keinen 100%igen Schutz gegen Cyberkriminelle, daher ist es richtig, zur Vorbeugung und Abwendung krimineller Aktivitäten lieber zweimal nachzudenken. Meist wird durch Nachdenken- und Fragen weniger Schaden angerichtet als durch impulsives Nachgeben von Dringlichkeit oder Drohungen.
  • Gemeinschaft. Vereint sind wir stärker. Das erworbene Wissen und die Erfahrungen sollte mit anderen geteilt und zum Schutz der Allgemeinheit angewendet werden. Zum Beispiel auch durch Aufklärung von Falschmeldung oder der Sensibilisierung „technikferner“ Mitmenschen.

Ach ja, im Grunde bin ich wohl doch noch eine Theologin 😉

 

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